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TaschenuhrDie Taschenuhr war eine der ersten Uhren, die so klein war, dass man sie mit sich führen und für den alltäglichen Gebrauch nutzen konnte. Bei einer Taschenuhr wird das Gehäuse mit einer Kette an der Kleidung befestigt. So kann die kostbare Uhr nicht so leicht verloren gehen, herunterfallen oder gestohlen werden. Das Gehäuse kann man dann zum Beispiel in die Westentasche stecken, daher hat die Taschenuhr ihren Namen. Die Kette der Taschenuhr kann aus verschiedenen Metallen wie Gold oder Silber sein, manchmal wurden auch Lederbänder benutzt. Die Taschenuhr war der Vorgänger der heutigen Armbanduhr, sie wird von einer Feder angetrieben und nur durch das regelmäßige Aufziehen der Zugfeder bleibt sie nicht stehen. Die erste Taschenuhr wird auf 1430 datiert, damals war es noch nicht üblich, den Namen des Uhrmachers als Signatur deutlich sichtbar auf die Uhr zu schreiben. Verschiedene Varianten der Taschenuhr unterscheiden sich in der Form des Gehäuses, auch die Zeiger können unterschiedliche Formen haben. In der Regel wird das Zifferblatt der Taschenuhr durch eine Glasscheibe geschützt, es gibt auch Taschenuhren, die einen Deckel zum Aufklappen haben. Früher symbolisierten Taschenuhren den Wohlstand einer Person, da sie recht teuer waren. Daher ließen sich die reicheren Menschen gerne mit ihren Taschenuhren auf Gemälden abbilden.
Heute ist die Taschenuhr kaum mehr in Gebrauch, da Armbanduhren und Sportuhren den Markt erobert haben. Eine moderne Taschenuhr hat auch nur noch einen Wert von etwa zehn bis fünfzehn Euro. Jedoch findet man bei vielen Hosen, vor allem bei Jeans, eine kleine zusätzliche Tasche über der eigentlichen Hosentasche, diese diente ursprünglich der Aufbewahrung der Taschenuhr.
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