Thursday 09th of February 2012

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Newsflash

Automatik Uhr

Den Vorläufer der Automatik Uhr gibt es schon seit 1770 und zwar in Form einer Taschenuhr. Viele Jahre musste man diese Automatik Uhren jeden Tag mühsam per Hand aufziehen, damit sie nicht stehen blieben. Dafür hatte jede Automatik Uhr einen Handaufzug mit Schraube oder Schlüssel an der Seite. Schließlich wurde 1922 ein neues Modell entwickelt, welches sich ganz von allein aufziehen konnte. Dies war sehr fortschrittlich.

Bei einer solchen Automatik Uhr gibt es einen kleinen, eingebauten Rotor. Dieser wird durch jede Bewegung, die man mit der Uhr am Handgelenk macht, gedreht. Diese Energie wird dann auf die Feder der Automatik Uhr übertragen, die Feder wird gespannt und die Uhr somit aufgezogen. Eine Automatik Uhr ist in ihrer Handhabung sehr simpel, man muss noch nicht einmal Batterien wechseln. Höchstens die Mechanik der Automatik Uhr könnte sich mit der Zeit abnutzen. Eine Automatik Uhr hat zudem den großen Vorteil, dass sie ganz gleichmäßig läuft und die Gangabweichung auf ein Minimum reduziert.

Auch wenn man die Automatik Uhr nicht bewegt, muss man sich erst mal keine Sorgen machen, dass die Uhr sofort stehen bleibt. Denn eine Automatik Uhr kann auch ohne Bewegung etwa 60 Stunden funktionieren. Diese Zeit nennt man Gangreserve, es ist die Zeit, in der die Automatik Uhr von der noch vorhandenen Spannung der Feder lebt.

Heute gibt es moderne Formen der Automatik Uhren, auch als Schweizer Uhren, aber sie sind in ihrer Herstellung deutlich aufwendiger als zum Beispiel Digitaluhren.

 


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